Bergtouren

Wandern mit Hund

Wandern mit Hund

Wandern mit Hund
Mit einem gut trainierten Hund kannst du auch anspruchsvolle Bergwanderungen unternehmen. Allerdings solltest du dabei selber auch fit sein und du musst genau wissen, was du deinem Hund zutrauen kannst. Das Wichtigste dabei ist sicher genügend Pausen einzuplanen und vor allem solltest du immer genügend Wasser für deinen Vierbeiner dabei haben.

Wandern mit Husky
Bist du mit einem auf Zug trainierten Husky unterwegs, dann wird er dich dem Berg hinauf ziehen, was natürlich für dich angenehm ist und dem Hund wird das sicher auch Spass machen. Zumindest wird er dich dabei entlasten, dafür bist du vermutlich auch schneller unterwegs und kommst trotzdem schnell einmal ins Schwitzen. Apro|pos schwitzen: Wie du ja sicher schon weisst, können Hunde nicht wie wir Menschen schwitzen, darum ist es sehr wichtig rechtzeitig eine Pause einzulegen. Vor allem junge Hunde merken oft nicht selber, wann es ihnen zu heiss wird. Dies kann zu Kreislaufprobleme bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen für den Hund führen. Damit es niemals so weit kommt, musst du dein Hund immer beobachten und solltest unbedingt darauf achten, dass er genügend trinkt. Nicht immer sind auf dem Weg Wasserquellen vorhanden, darum immer genügend Vorrat mitnehmen!

Vorsicht bei steilen Abstiegen
Ein Hund, der zieht, ist beim Bergauflaufen eine tolle Sache. Ein arbeitswilliger Husky zieht aber auch, wenn es bergab geht und das kann für dich schnell unangenehm und bei steilen Abstiegen sogar gefährlich werden. Es ist schwierig, einem Husky beizubringen, dass er neben oder hinter einem gehen soll. Aber bei Bergwanderungen ist es wichtig, dass dein Hund dies kann. Vor allem auf schmalen und steilen Wegen, sollte der Hund hinter dir laufen. Mit viel Geduld und immer nur kurze Übungen, wird das sicher auch dein Hund lernen.

Noch ein kurzer Tipp zum Husky-Wander-Training
Es ist oft nicht einfach, einem Husky etwas beizubringen, obwohl diese Hunde eigentlich schnell lernen, wenn sie das auch möchten und wenn sie Spass daran haben. Vermutlich liegt es einfach daran, dass Huskys halt etwas "Dickköpfig" sind. Darum ist es wichtig, solche Trainings immer nur kurz zu halten. Zudem ist es für den Hund sehr anstrengend, wenn er sich auf eine neue Aufgabe konzentrieren muss. Einen Husky sollte man besser nicht mit Leckerlis belohnen, denn er sollte auch lernen, ohne Belohnung bestimmte Befehle auszuführen. Auch ist es meist besser, wenn man während dem laufen mit seinem Hund nicht spricht, dann kann er sich nämlich viel besser auf seine Aufgabe konzentrieren. Wenn dein Vierbeiner etwas besonders gut gemacht hat, dann darfst du ihn natürlich auch loben.

Die neusten Beiträge

  • Samstag, 28. September 2019

    Anspruchsvolle Bergwanderung

    Um 8 Uhr starten wir unsere Tour in Trimmis in der Region Landquard im Kanton Graubünden. Es ist noch frisch heute Morgen, aber schon bald wird uns die Sonne begleiten und wir sind froh, dass der Himmel mehrheitlich etwas bedeckt ist. Wie immer geniessen wir mit unseren arbeitswilligen Vierbeiner die schöne Naturlandschaft und die steilen Bergwege. Um die Mittagszeit erreichen wir dann unser Zwischenziel, der Sayserse. Der See sieht zwar schön aus, ist aber zum baden nicht geeignet, weil er keinen Abfluss hat und vermutlich auch recht gut mit Kuhdreck gedüngt ist. Die Hunde hingegen geniessen eine erfrischende Abkühlung im Wasser, während wir uns mit unserer Verpflegung aus dem Rucksack stärken. Hier oben bläst ein frischer Wind und wir sind froh, dass wir noch einen warmen Pullover dabei haben. Dann machen wir uns auf den Weg zu unserem Zielort nach Stams und haben schon bald wieder warm. Der Weg dorthin ist teilweise sehr schmal, steil und ausgesetzt. Nach einer Gratwanderung mit schöner Aussicht, durchqueren wir eine Kuhweide, zum Glück ohne Kühe. Aber der Wanderweg hier ist sehr uneben mit tiefen Löcher und viel Schlamm, also wohl eher ein Kuhweg. Wir müssen uns sehr auf den Weg und unsere Hunde konzentrieren, damit wir nicht plötzlich im rutschigen Schlamm landen. Aber es geht alles gut und auch die Hunde machen das super. In Stams angekommen stärken wir uns in der Alpwirtschaft mit Getränke und Bündner Nusstorte. Uns fällt auf, dass diesmal unsere Kleider und Schuhe schmutziger sind, als die Hunde. Hier werden wir von unserem Chauffeur abgeholt und wieder nach Trimmis zurückgebracht. Nach Stams kann man mit dem Auto fahren, das ist gut, wenn man wie wir, jemand hat, der einem dann wieder ins Tal runter fährt.

    Die Tour
    Start: Trimmis Dorf (GR)
    Ziel: Stams
    Distanz: 22.23 km
    Höhendifferenz: 1'508 m
    Gesamt- Anstieg: 1'651 M
    Gesamt- Abstieg: 581 M
    Mein Hund: Devil

    Streckenplan

    Datum: 27.09.19
    Organisator: Huskyteam zur Hirschweid

    Diese Bergtour ist für Menschen mit guter Kondition und guter Trittfestigkeit geeignet. Wenn man einen Hund dabei hat, sollte dieser natürlich auch genügend fit und geübt im Bergwandern sein. Besonders auf schmalen und ausgesetzten Bergwegen ist es sehr wichtig seinen Hund "im Griff" zu haben. Mit Zug-Hund ist diese Tour nur für geübte Wanderer zu empfehlen (Gratwanderung)!

  • Montag, 23. September 2019

    Biwack-Tour in den Alpen

    Heute unternehmen wir eine spannende 2- Tägige Biwack-Tour mit Start in Berschiss. Bei sehr schönem Wetter machen wir uns auf den Weg über Sennis (Sennisalp) bis auf die Lüsisalp. Es geht steil hinauf, durch schattenspendende Wälder und schöne Naturlandschaften. Doch schon bald gibt es hier keine Bäume mehr, dafür sehr steinige Wege, welche uns im Zick-Zack immer näher zu unserem Zwischenziel hinauf führen.
    Auf der Lüsisalp angekommen schlagen wir dann unsere Zelte auf. Hier darf man eigentlich nicht campieren, aber wir haben eine Bewilligung auf einem Privatgrundstück erhalten. Der schöne Platz befindet sich abseits mitten in einer Kuhweide, allerdings ohne Kühe. Nach eine guten Nachtessen im Bergrestaurant geniessen wir noch den wunderschönen Sonnenuntergang. In der Nacht begleitet uns das Dröhnen der Hirsche, was zuerst ziemlich unheimlich ist. Aber unsere Hunde, welche auch im Zelt schlafen dürfen, bleiben trotzdem ruhig und wir haben dann auch alle gut geschlafen, bis zum Sonnenaufgang. Am zweiten Tag wandern wir weiter nach Nideri über Sattel bis auf die Chäserugg. Von dort geht es zuerst mit der Luftseilbahn und dann mit der Standseilbahn nach Unterwasser. Hier ist dann unsere schöne Tour zu Ende und wir sind froh, dass wir alles gut überstanden haben und die Hunde sind auch müde und zufrieden.

    Lüsisalp (1'300 m ü. M.)
    Lüsis liegt oberhalb von Walenstadt und ist mit dem Rennrad über eine nur sechs Kilometer lange, gut ausgebaute Strasse mit einer Steigung von fast 700 Höhenmeter auf 4 Kilometer erreichbar. Auf der bewirtschafteten Lüsisalp kann man sich bequem verpflegen und auch übernachten. Etwa 50 Kühe und 2'000 Hühner geniessen die schönen Weiden hier oben auf der Alp.

    Sennis-Alp
    Die Sennis-Alp war früher ein bekanntes Kurhotel und bietet einem wunderschöne Ausblicke auf die Berge und den Walensee.

    Chäserrugg
    Von hier aus kommt man mit den Bergbahnen runter ins Tal. Natürlich geht es auch umgekehrt, darum hat es bei schönem Wetter viele Leute hier oben.
    Standseilbahn Unterwasser – Iltios
    Luftseilbahn Iltios – Chäserrugg
    Gondelbahn Espel-Stöfeli-Chäserrugg
    Sessel-/Gondelbahn Alt St. Johann – Alp Sellamatt

    Die Tour
    Start: Berschiss (Walenstadt GR) 425 m ü. M.
    Ziel 1. Tag: Lüsisalp 1'300 m ü. M.
    Ziel 2. Tag: Nideri 1'839 m ü. M. → Sattel 794 m ü. M. → Chäserrugg 2'262 m ü. M.
    Distanz 1. Tag:16,5 km 2. Tag: 6,9 km
    Distanz total: 23.4 km
    Höhendifferenz:
    1. Tag: 1'063 m 2. Tag: 628 m
    Höhendifferenz total: 1'691 m
    Gesamt- Anstieg: 2'022m
    Gesamt- Abstieg: 578m
    Unsere Hunde: Luna, Duschka, Devil und Janto
    Mein Hund:
    Devil

    Streckenplan 1. Tag
    Streckenplan 2. Tag
    Bericht auf h-und.ch

    Datum: 20.-21.-09.19
    Organisator: Huskyteam zur Hirschweid

    Dies ist ein anspruchsvolle Bergtour mit steilen, steinigen und schmalen Bergwege. Bergtouren sollte man nur mit gut trainierten Hunden unternehmen und es ist sehr wichtig, dass man seinen Vierbeiner jederzeit "im Griff hat" vor allem, wenn es steil bergab geht und der Hund gerne zieht.

  • Mittwoch, 18. September 2019

    Eindrucksvolle Schluchen-Wandederung

    Trutg dil Flem (oder einfach "Flimser Wasserweg") so heisst unsere heutige im UNESCO Welterbe Sardona befindliche Wandertour. Der Weg führt dem Bach "Flem" entlang, welcher durch eindrucksvolle Schluchten und gewaltigen Fellsformationen fliesst. Der gut markierte Bergweg führt uns über sechs ganz unterschiedliche Brücken. Hier muss man manchmal schon schwindelfrei sein, wenn man in die Tiefe blickt. Sehr speziell sind auch die zahlreichen Gletschermühlen, welche einst vom Gletschereis ausgewaschen wurden. Hier begenen wir immer wieder den Spuren vom grössten Fellssturz in Europa. An einigen Stellen müssen wir mit unseren Hunden zusammen sogar etwas klettern, aber unsere Vierbeiner haben das sehr gut gemeistert uns sind zum Glück gut trainiert für solche Situationen.Auf der Alp Negens, haben wir unser Ziel erreicht und fahren dann mit dem Postauto wieder ins Dorf Flims Waldhaus zurück. Wie fast immer, meint es der Wettergott auch am heutigen Tag wieder gut mit uns, obwohl wir uns über ein paar schattenspendenden Wolken auch nicht beschweren würden.

    Die Tour
    Start: Flims Waldhaus Parkplatz
    Ziel: Alp Negens
    Distanz: 14 km
    Höhendifferenz: 1'035 m
    Gesamt- Anstieg: 1'047 M
    Gesamt- Abstieg: 194 M
    Mein Hund: Flower

    Streckenplan (Richtwert)

    Datum: 13.09.19
    Organisator: Huskyteam zur Hirschweid

    Diese Bergtour ist für Menschen mit guter Kondition und Schwindelfreiheit geeignet. Wenn man einen Hund dabei hat, sollte dieser natürlich auch genügend fit sein. Es ist sehr ratsam, zusätzliches Wasser für den Hund mitzunehmen.